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Heizung

Eine Heizung, die sich von unterwegs anmachen lässt und von selbst die Temperatur regelt, ist Bestandteil eines effizienten Smart Homes. Dabei geht es bei einer Smart Home Heizung oder beim Smart Heating nicht nur um Fragen des Komforts und der Bequemlichkeit. Weitere Vorteile liegen in der Möglichkeit, durch effizientes Heizen Energie zu sparen. Eine klassische Heizung, die per Hand zu bedienen ist, erfordert vom Nutzer Mitdenken und Achtsamkeit. Eine Smart Home Heizung erleichtert hingegen das Mitdenken, sofern sie die richtigen Anweisungen erhält. 

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Eine Heizung, die sich von unterwegs anmachen lässt und von selbst die Temperatur regelt, ist Bestandteil eines effizienten Smart Homes. Dabei geht es bei einer Smart Home Heizung oder beim Smart Heating nicht nur um Fragen des Komforts und der Bequemlichkeit. Weitere Vorteile liegen in der Möglichkeit, durch effizientes Heizen Energie zu sparen. Eine klassische Heizung, die per Hand zu bedienen ist, erfordert vom Nutzer Mitdenken und Achtsamkeit. Eine Smart Home Heizung erleichtert hingegen das Mitdenken, sofern sie die richtigen Anweisungen erhält. 

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Smart Home Heizung

Sie senkt die Temperatur, wenn niemand zu Hause ist und reagiert auf eine Steuerung von unterwegs aus. Je nach System und Ausmaß der Smart Home Heizung lässt sich so bequem auf der Heimfahrt per Smartphone die Heizung anmachen und die Zimmer sind beim Heimkommen wohlig warm. Vor allem die intelligente Anpassung der Temperatur durch die Heizung sorgt für Bequemlichkeit und Sparsamkeit. Es ist nicht nötig, die Heizung runterzudrehen, wenn es draußen wärmer wird, weil eine smarte Heizung, die mit Temperaturmessern abgestimmt ist, auf Temperaturänderungen reagiert. Zugleich lassen sich Zeitpläne einrichten, wonach die Heizung etwa bei Abwesenheit oder in der Nacht nur eine bestimmte Raumtemperatur aufrechterhält. So entfällt der Aufwand, beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses oder auch beim Lüften die Thermostate runterzudrehen. Davon abgesehen lässt sich eine smarte Heizung genauer einstellen als das klassische Thermostat mit den verschiedenen Stufen. Wer seine Heizung smart steuert, kann die Raumtemperatur auf den Grad genau festlegen. In einem Smart Home sind viele Geräte miteinander verknüpft. So lässt sich sogar abstimmen, dass eine Heizung nicht gegen geöffnete Fenster anheizt, sofern sie mit Fenstersensoren verbunden ist.

Der Unterschied zur klassisch analogen HeizungBosch Heizung

Die klassische Heizung funktioniert über die Steuerung per Hand. Die Smart Home Heizung geht einen Schritt weiter, indem sie sich automatisieren oder per Fernzugriff steuern lässt. Die Automatisierung einer Heizung erfolgt per App, über ein Webinterface oder eine direkte Einstellung am Gerät durch Zeitpläne oder festgelegte Profile. Bewohner können festlegen, dass die Heizung Zimmer nur zu festen Zeiten auf eine bestimmte Temperatur heizt. Neben der eigenen Steuerung gibt es aber auch Smart Home Heizungen, die erkennen, wenn Bewohner das Haus oder die Wohnung verlassen haben. Sie regeln dann automatisch die Heizleistung herunter. Somit brauchen Nutzer nicht einmal mehr feste Zeiten einstellen, wann sie etwa zur Arbeit oder zu anderen Unternehmungen die Heizung ausschalten wollen. Diese Systeme erkennen zugleich, wann der Nutzer auf dem Heimweg ist und passen dementsprechend die Temperatur wieder an.

Per App auf dem Smartphone oder Tablet können Nutzer Zeitpläne einstellen und abspeichern oder kurzfristige Änderungen vornehmen. Diese Apps werden von den jeweiligen Herstellern bereitgestellt und lassen sich ohne großen Aufwand auf dem Smartphone oder Tablet installieren. Allerdings gilt es zu beachten, für welche Betriebssysteme sie angeboten werden. Gängig sind Apps für iOS- und Android-Betriebssysteme, aber nicht jeder Hersteller von smarten Heizungen bietet etwa eine Bedienoberfläche für Windows-Smartphones an. Den Vorteilen der Steuerung per App sind jedoch auch Grenzen gesetzt, wenn es um das Berücksichtigen des Standorts der Bewohner geht. Denn solche Smart Home Heizungen reagieren nur auf die Anweisungen von Personen, die auch die App auf dem Smartphone oder einem anderen Endgerät installiert und ein Nutzerprofil eingerichtet haben. Das bedeutet für Gäste oder Kinder, dass diese die Heizung dann bei Bedarf per Hand steuern müssen oder im Wohnbereich ein Tablet oder anderes Gerät zur Verfügung steht, mit dem alle Anwesenden Zugriff auf die Heizungssteuerung haben.

Es gibt sowohl Smart Home Heizungslösungen für Hausbauer als auch für diejenigen, die ihre schon bestehende Heizung einfach um eine intelligente Steuerung erweitern wollen. Wer in einem neuen Haus seine Heizung gleich smart einbauen lassen will, braucht fachmännische Unterstützung und Beratung. Der Vorteil bei einem Neueinbau ist die Möglichkeit, das Heizsystem ganz nach individuellen Anforderungen zu gestalten. Eine kostengünstigere Variante ist das Nachrüsten durch smarte Thermostate. Diese lassen sich Stück für Stück von Raum zu Raum anbringen und ausprobieren. Bei der Nachrüstung liegt der Vorteil, dass sie auch technische Laien ausführen können. Neben einzelnen Thermostaten bieten verschiedene Anbieter im Bereich Smart Home auch sogenannte Starter Sets an.

Energie sparen durch Heizungssteuerung

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil den Smart Home Heizungen bieten, ist die Effizienz. Die Heizkosten gehören zu einer Ausgabe, bei der jeder Mieter und Hausbesitzer gerne spart, ohne dabei Komfort einzubüßen. Mit Bedacht lassen sich bei jeder Heizung Kosten einsparen. Das umfasst Maßnahmen wie das Herunterdrehen der Heizung beim Verlassen der Wohnung, beim Lüften oder das Einstellen der richtigen Raumtemperatur. Nicht in jedem Zimmer muss es gleich warm sein. Im Schlafzimmer sind keine 20 Grad notwendig, während im Wohnzimmer oder anderen stark frequentierten Räumen wohlige Wärme herrschen darf. Dabei ist sparsames Heizen nicht nur für die eigenen Kosten von Vorteil, sondern auch nachhaltig und umweltfreundlich, da Energie effizient genutzt wird. Durch eine Smart Home Heizung lassen sich mit folgenden Methoden Kosten sparen:

  • Temperaturregelung in den einzelnen Zimmern
  • Heizungsleistung, die auf die An- oder Abwesenheit der Bewohner abgestimmt ist
  • Heizung, die auf geöffnete Fenster reagiert
  • Heizung, die auf das Wetter reagiert

Eine Smart Home Heizung übernimmt in solchen Fällen das Mitdenken und nimmt den Weg in jeden einzelnen Raum ab. Wenn die Smart Home Heizung zusätzlich noch mit Fensterkontakten abgestimmt ist, reagiert sie bei geöffneten Fenstern nicht durch Heizen, sondern senkt ihre Leistung. Wer zusätzlich seine Smart Home Heizung um Wettersensoren ergänzt, erreicht, dass die Heizung auch auf Außentemperaturen reagiert. So senkt sie bei Sonnenwärme die Leistung oder erhöht diese bei einem Wetterumschwung. Je nach Hersteller gehört zu einer smarten Heizung auch die Vernetzung mit Wettervorhersagen, die bei der Regulierung der Leistung mit einfließen. Grundsätzlich ist diese Verknüpfung von verschiedenen Sensoren mit der Heizung möglich, aber auch eine Kosten- und Bedürfnisfrage. Bosch Heizung

Das Abstimmen der Heizung auf die Ab- oder Anwesenheit von Bewohnern trägt zum Sparen von Kosten bei. Dabei geht es weniger darum, dass das Haus oder die Wohnung bei Abwesenheit dann ungeheizt ist, sondern darum eine gewisse Temperatur zu erhalten. Diese lässt sich dann durch eine App auf dem Heimweg oder per Zeiteinstellung erhöhen, wenn jemand nach Hause kommt. Wer denkt, es wäre sparsam, die Heizung bei Abwesenheit vollständig herunterzuregeln, vergisst den Energieverbrauch, der nötig ist, um eine ausgekühlte Wohnung wieder zu erwärmen.

Zusätzlich erleichtert eine Smart Home Heizung das Nachvollziehen des eigenen Verbrauchs. Verschiedene Hersteller bieten bei den Bedienungsfunktionen nicht nur die Steuerung der Heizung an, sondern verdeutlichen auch den Verbrauch und das eigene Heizverhalten. So lassen sich eventuelle Schwächen beim eigenen Verbrauchsverhalten oder auch bei den Einstellungen leichter entdecken und beheben. Je nach Einstellung und System der Smart Home Heizung ist diese zugleich auch in der Lage, selbst diese Ergebnisse auszuwerten und anzupassen. So berücksichtigt eine smarte Heizung dann etwa bauliche Besonderheiten einzelner Zimmer wie die Himmelsrichtung.

Inwieweit sich durch Smart Home Heizungen Heizkosten sparen lassen, hängt dabei zu einem großen Teil auch von individuellen Bedürfnissen ab. Zudem bleiben Fixkosten wie die Wartung bestehen. Wer sich eine Smart Home Heizung nur zulegen möchte, um Energiekosten zu sparen, hat zu bedenken, dass auch Smart Home Systeme durchaus ihren Preis haben. Nicht in jedem Fall bedeuten sie eine Kostenersparnis. Zudem ist eine Smart Home Heizung auch erst dann besonders effizient, wenn sie in der gesamten Wohnung oder im ganzen Haus zum Einsatz kommt. Zugleich ist sie nur energiesparend, wenn sie nicht gegen undichte Fenster und Türen oder einer fehlerhaften Dämmung anheizen muss. Je nach Anbieter entstehen zudem durch die Nutzung von Apps oder Zusatzleistungen weitere Kosten. Um Heizkosten zu sparen, kann eine Smart Home Heizung ein wichtiger Schritt sein. Dennoch sind auch andere Maßnahmen wie etwa entsprechende Fensterisolierungen, regelmäßige Wartung der Heizung und der Heizkörper zu berücksichtigen.

Heizung smart machen

Eine Heizung lässt sich auf verschiedene Weisen smart machen. Eine einfache und kostengünstige Variante ist das Nachrüsten von Heizthermostaten. Diese befinden sich direkt an der Heizung und lassen sich klassischerweise per Hand auf verschiedene Stufen einstellen. Dabei berücksichtigen sie meist die Raumtemperatur. Je nach Modernität der Heizung gibt es bei Heizungssystemen Heizungsregler, die sich zeitlich programmieren lassen. Smarte Thermostate erweitern diese Funktionen. Sie lassen sich etwa mit Zeitplänen oder Temperatureinstellungen programmieren oder auch fernab von der Heizung bequem vom Sofa oder auch von unterwegs steuern. Bei der Nachrüstung der Heizung mit einem smarten Heizungsthermostat gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist das Thermostat einzeln steuerbar oder mehrere sind zu einem Smart Home Heizungssystem zusammengefasst. Bei einer Smart Home Lösung für alle Heizkörper lassen sich mehrere Thermostate dann über eine Smart Home Zentrale steuern. Die Steuerung erfolgt je nach Modell über Funk oder WLAN und einer auf einem Smartphone oder anderem Endgerät eingerichteten App.

Neben der Ausrüstung mit smarten Thermostaten lässt sich eine Heizung aber auch in ein vernetztes Smart Home System integrieren. Das umfasst dann neben der Steuerung oder Automatisierung der Heizung deren Vernetzung mit verschiedenen Sensoren und die entsprechende Reaktion auf deren Daten. Die Entscheidung, welche Variante der Smart Home Heizung die richtige ist, ist abhängig von folgenden Fragen:

  • Handelt es sich um einen Neubau, der komplett mit einer Smart Home Heizung auszustatten ist?
  • Soll eine bereits vorhandene Heizung um eine intelligente Steuerung erweitert werden?
  • Welche Funktionen sind gewünscht? Soll die Heizung auch von unterwegs steuerbar sein oder reicht eine Automatisierung aus?
  • Soll die Smart Home Heizung in ein bereits existierenden Smart Home System integriert werden?

Wer eine Wohnung grundlegend saniert oder ein Haus baut, kann auf andere Optionen an Heizungssystemen zurückgreifen als jemand, der eine schon vorhandene Heizung um smarte Funktionen erweitern will. Bei einer Neuinstallation einer Heizungssteuerung ist es empfehlenswert, sich von entsprechenden Installationsfirmen umfangreich beraten zu lassen. In diesem Bereich sind Fachkenntnisse notwendig und der Einbau ist nicht von Laien durchzuführen.

Bei der Nachrüstung einer Heizung, die sich auch von unterwegs per Smartphone steuern lässt, ist zu bedenken, welche Optionen gewünscht sind. Wer einfach nur von unterwegs seine Heizung regeln möchte, kann auf andere Produkte zurückgreifen, als derjenige, der zudem Statusmeldungen oder Auswertungen und selbstständige Anpassungen der smarten Heizung wünscht. Grundsätzlich sollte die Kaufentscheidung von verschiedenen Faktoren abhängen. Eine ausgewiesen einfache Installation ist denjenigen nahezulegen, die über wenig technische Kenntnisse verfügen. Bei smarten Heizkörperventilen oder Smart Home Starter-Paketen für Heizungen richten sich die Hersteller auch an Einsteiger. Dementsprechend beinhalten diese Handbücher und Hinweise, die auch Laien das Anbringen und Installieren ermöglichen.

Bosch HeizungEine weitere Funktion, die bei einer per Smartphone zu steuernden Heizung Vorteile bietet, ist GPS, die Ortung des Handys. Das erleichtert die Abstimmung der Heizung auf die Anwesenden. Verlassen diese einen festgelegten Umkreis, kann die Smart Home Heizung entsprechend reagieren und die Temperatur senken. Bei dieser Funktion ist zugleich zu berücksichtigen, ob das gewählte Modell auch die Einrichtung verschiedener Nutzerprofile und Rechte erlaubt. Eine Alternative zu der GPS-Funktion ist das Nutzen von Sensoren, die mit der Heizung vernetzt sind. Diese setzen jedoch ein Smart Home System voraus, das entsprechend mehr Kosten und Installationsaufwand als einzelne Thermostate mit sich bringt. Je nach Anspruch ist zusätzlich bei der Wahl einer Smart Home Lösung für die Heizung zu berücksichtigen, ob das Einrichten verschiedener Heizzonen in der Wohnung oder dem Haus möglich ist. Verschiedene Heizzonen sorgen dafür, dass sich die einzelnen Zimmer individuell heizen lassen.

Eine wichtige Komponente bei einem Smart Home ist die Vernetzung mit anderen Geräten. Das gilt auch bei Smart Home Heizungen. Daher muss es nicht bei einer einzelnen intelligenten Heizung bleiben. Dementsprechend gilt es bei einem Einbau oder Kauf darauf zu achten, inwieweit das gewählte Produkt oder System erweiterbar ist. Im Produktbereich stehen viele Anbieter zur Auswahl, zugleich sind diese aber nicht immer miteinander kompatibel. Wer daher plant zunächst seine Heizung smart aufzurüsten, sollte die Produktpalette des gewählten Anbieters auf mögliche Erweiterungen und Partnerschaften mit anderen Herstellern prüfen. So lassen sich dann smarte Heizungsthermostate Stück für Stück mit Wandsensoren, Wettersensoren oder Fenstersensoren vernetzen und auch über Sprachkommandos steuern.

Voraussetzungen für eine smarte Heizung

Wer ein Haus baut, kann den Einsatz und Einbau einer Smart Home Heizung von Anfang an mit Installateuren durchsprechen und planen. Wer hingegen eine vorhandene Heizung smart nachrüsten möchte, hat auf einige Voraussetzungen zu achten. Smart Home Technik setzt in vielen Fällen Internet und ein internetfähiges Endgerät wie einen PC, Laptop oder ein Tablet und Smartphone voraus. Des Weiteren ist zu prüfen, ob sich das gewählte Produkt für die eigene Heizungsanlage eignet. Bei handelsüblichen Heizungen lässt sich ein klassisches Thermostat gegen ein smartes leicht austauschen. Als Mieter ist es zusätzlich wichtig, zu berücksichtigen, inwieweit das Nachrüsten von Smart Home Technik erlaubt ist. Ein Thermostat lässt sich leicht anbringen und bei einem Auszug wieder entfernen, aber bei weiteren Maßnahmen empfiehlt es sich, vorab den Mietvertrag zu Rat zu ziehen oder diese mit dem Vermieter abzuklären.

Smarte Heizkörperthermostate

Die einfachste Variante die Heizung smart auszurüsten sind Heizkörperthermostate. Das Anbringen lässt sich ohne technische Vorkenntnisse vornehmen. Das vorherige Thermostat wird abgeschraubt und entfernt und durch das smarte Heizkörperthermostat ersetzt. Dabei reichen die Varianten von Thermostaten mit Bedienfeld, auf denen sich Temperaturen festlegen lassen bis hin zu echten smarten Thermostaten, die sich per App oder Fernbedienung steuern lassen und aus dem Nutzer- und Heizverhalten lernBosch Heizungen. Betrieben werden diese Thermostate mit Batterien. Sie eignen sich für alle handelsüblichen Heizkörper und lassen sich auch in Altbauwohnungen nutzen. Je nach Modell ist zusätzlich für die sichere Befestigung ein Adapter nötig. Bei der Ausrüstung der einzelnen Heizkörper mit smarten Thermostaten setzen viele Anbieter eine Zentrale voraus. Diese Smart Home Zentrale stellt die Verbindung zwischen den einzelnen Thermostaten her und ermöglicht deren Steuerung. Je nach Produkt lässt sich dann die smarte Heizung um Sensoren erweitern oder das Smart Home Prinzip auch auf Steckdosen oder Sicherheitssysteme anwenden. Grundsätzlich ist bei der Wahl eines smarten Heizkörperthermostats darauf zu achten, ob dieser auch für sich allein steuerbar ist oder eine Zentrale benötigt. Diese ist dann zusätzlich zu erwerben.

Smart Home Lösung für Fußbodenheizung und Heizkessel?

Smart Heating endet aber nicht am Heizkörper. Auch für Heizkessel oder Fußbodenheizungen bieten Hersteller Smart Home Lösungen an. Mittlerweile gibt es auch von den Heizungsherstellern direkt Lösungen, um auch Heizkessel, Therme oder Wärmepumpen vernetzt zu steuern und an Smart Home Systeme anzuschließen. Diese lassen sich dann ebenfalls per App steuern. Der Vorteil dieser Varianten liegt dann auch darin, dass bei Reparatur- und Wartungsbedarf das beauftragte Unternehmen gegebenenfalls per Fernzugriff eine erste Diagnose machen kann.

Im Unterschied zu einem klassischen Heizkörper erstrecken sich Fußbodenheizungen über den gesamten Raum und sind dementsprechend langsamer. Sie werden über einen Temperatursensor und nicht wie bei einem Heizkörper über ein Ventil gesteuert, bei dem sich die gewünschte Temperatur einstellen lässt. Um dieses Prinzip zu einer smarten Heizung zu erweitern, wird der Heizkreisverteiler um eine Steuerungseinheit ergänzt. Diese passt durch Informationen einer Smart Home Zentrale oder durch Eingaben des Nutzers via App die Temperaturen entsprechend an. Bei einer Fußbodenheizung ist jedoch deren langsame Reaktionszeit zu berücksichtigen und dass deren smarte Erweiterung zusätzliche Sensoren zur Messung der Raumtemperatur benötigt.

Welcher Hersteller passt zu welchen Ansprüchen?

Diverse Anbieter und Hersteller stehen für eine Smart Home Heizung zur Auswahl. Daher gilt es für Interessierte, sich vorab festzulegen, welche Funktionen gewünscht sind und sich dann einen Überblick zu verschaffen, welche Produkte diesen Wünschen entsprechen. Grundsätzlich ist bei der Wahl zu berücksichtigen, ob der gewählte Anbieter Erweiterungsmöglichkeiten bereitstellt und dessen Produkte zu den baulichen Gegebenheiten der Wohnung oder des Hauses passen.

Die Heizthermostate von Innogy sind so angelegt, dass sie eine Smart Home Zentrale benötigen. Diese ermöglicht dann das Einbinden von Heizkörperthermostaten und anderen Geräten wie Fenstersensoren oder Raumthermostate in ein Smart Home. Die Zentrale und Thermostate kommunizieren über ein verschlüsseltes Funksignal und lassen sich per App steuern. Auch die manuelle Bedienung der Thermostate ist weiterhin möglich und wer Amazon Echo zu Hause nutzt, kann Innogy-Produkte per Sprachbefehle an Alexa steuern. Bei den Heizkörperthermostaten sind zusätzliche Funktionen wie eine Kindersicherung inbegriffen, die sich zusätzlich einstellen lässt. Diese verhindert, dass sich bei einem versehentlichen oder unbeabsichtigten Kontakt etwa mit einem Putzlappen feste Einstellungen ändern. Eine weitere Variante ist das sogenannte SmartHome Paket Heizung von Innogy, in dem die Zentrale und Heizkörperthermostate zusammengefasst sind. Neben smarten Heizkörperthermostaten und dem Starterpaket SmartHome Heizung bietet Innogy zudem auch smarte Regler für Fußbodenheizungen an. Bosch Heizung

Wer hingegen in seinem Haushalt schon Smart Home Produkte von Apple nutzt, kann diese auch um smarte Heizkörperthermostate von Elgato ergänzen. Der Elgato Eve Thermo lässt sich problemlos ins Apple HomeKit integrieren und bequem per Sprachassistentin Siri über Sprachbefehle oder über die App steuern. Die Steuerung per Hand direkt an der Heizung ist jedoch nicht möglich. Zugleich erfolgt die Verbindung via Bluetooth und setzt damit voraus, dass sobald der Wunsch besteht, von den gewählten Einstellungen abzuweichen, der Nutzer in Reichweite sein muss, um das Thermostat per App zu bedienen. Die Steuerung von unterwegs ist daher nur dann möglich, wenn vor Ort ein iPad oder Apple TV als eine Art Steuerzentrale in Bluetooth-Reichweite vorhanden ist.

Eine weitere Möglichkeit, eine vorhandene Heizung in ein Smart Home einzubinden, sind die Heizkörperthermostate von Lupusec. Auch diese ersetzen vorhandene Thermostate und lassen sich per App steuern. Wie bei Innogy setzt das System von Lupusec eine Smart Home Zentrale voraus. Da Lupusec verschiedene Zentralen anbietet, ist vorab zu prüfen, ob das gewählte Thermostat und die Zentrale kompatibel sind. Da die Vernetzung von Zentrale und Gerät über Funk erfolgt, ist zusätzlich die Reichweite zu beachten. Ist das Thermostat dann angeschlossen, lassen sich Zeitpläne und andere Einstellungen festlegen. Neben der Fernsteuerung ermöglicht das Thermostat auch eine klassische Steuerung per Hand. Je nach Bedürfnis kann dann die intelligente Steuerung der Heizung um weitere Komponenten wie Wand- oder Fenstersensoren erweitert werden.

Mögliche Schwächen des Smart Homes sind neben den Anschaffungskosten, die Sicherheit und Vernetzung der Geräte. Funkverbindungen sind in ihrer Reichweite begrenzt und dies sollte bei der Anschaffung bedacht werden. Ein weiterer Schwachpunkt kann die Sicherheit und Verschlüsselung der Kommunikation sein. Dabei ist für diesen Bereich nicht nur die Verantwortung bei den Herstellern zu suchen, sondern auch bei den Nutzern. Wer seine Daten sicher wissen möchte, sollte nicht nur auf entsprechende verschlüsselte Übertragung achten, sondern auch bei seinen Passwörtern Vorsicht walten lassen. Das gilt sowohl für die Bedienung des Smart Homes zu Hause als auch von unterwegs über das Smartphone oder Tablet. Wer sich zudem hinsichtlich seiner Nutzerdaten Sorgen macht, kommt nicht daran vorbei die Datenschutzerklärungen der Anbieter zu lesen oder auf einen Zugriff per Internet zu verzichten. Bei Interesse an dem Konzept und dem Wunsch, die eigene Heizung smart zu machen, ist es daher wichtig, vorab die verschiedenen Hersteller und Anbieter auf ihre jeweiligen Vor- und Nachteile prüfen. Denn die letztendliche Kaufentscheidung bleibt eine Frage der individuellen Bedürfnisse und baulichen Voraussetzungen.

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