Z-Wave

Smarte Geräte kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen miteinander. Die Art und Weise, wie smarte Geräte Informationen austauschen, entscheidet über ihre Reichweite und Kompatibilität untereinander. Klassische drahtlose Kommunikationswege im Smart Home sind Funktechnologien wie Z-Wave, ZigBee oder Bluetooth von unterschiedlichen Unternehmen für Hausautomation. Die Signalübertragung von Bluetooth ist störanfällig, weswegen viele smarte Geräte auf andere Funktechnologien ausweichen. 

Smarte Geräte kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen miteinander. Die Art und Weise, wie smarte Geräte Informationen austauschen, entscheidet über ihre Reichweite und Kompatibilität... mehr erfahren »
Fenster schließen
Z-Wave

Smarte Geräte kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen miteinander. Die Art und Weise, wie smarte Geräte Informationen austauschen, entscheidet über ihre Reichweite und Kompatibilität untereinander. Klassische drahtlose Kommunikationswege im Smart Home sind Funktechnologien wie Z-Wave, ZigBee oder Bluetooth von unterschiedlichen Unternehmen für Hausautomation. Die Signalübertragung von Bluetooth ist störanfällig, weswegen viele smarte Geräte auf andere Funktechnologien ausweichen. 

Filter schließen
von bis
  •  
  •  
devolo Home Control Bewegungsmelder
devolo Home Control Bewegungsmelder
Bewegungsmelder zum Erkennen von Personen
68,90 € *
 Zum Artikel
devolo Home Control Tür-/Fensterkontakt
devolo Home Control Tür-/Fensterkontakt
Kontakt zum Melden von geöffneten Fenster oder/und Türen
53,55 € *
 Zum Artikel
devolo Home Control Rauchmelder
devolo Home Control Rauchmelder
Z-Wave Rauchmelder von Devolo
60,69 € *
 Zum Artikel
FIBARO Home Center 2
FIBARO Home Center 2
Zentrale zur Anbindung von Z-Wave Komponenten
486,71 € *
 Zum Artikel

Z-Wave

Z-Wave entwickelte sich zu einem Kommunikationsstandard durch die Gründung der Z-Wave Allianz im Jahr 2005. Eine andere, aber unkorrekte Schreibvariante für das Unternehmen ist Zwave Allianz. Die Technologie jener Heimautomatisierung aus Dänemark gibt es seit dem Jahr 2001 und seit dem auch in Deutschland. Vorrangiges Einsatzgebiet von Z-Wave ist seit dem die Hausautomation. Geräte, die mit diesem Funkstandard kommunizieren, haben innerhalb von Gebäuden mit Hausautomatisierung eine Funkreichweite bis zu 40 Metern.

Das Frequenzband dieser Funktechnologie liegt zwischen 850 und 950 MHz. Im europäischen Raum liegt die Frequenz bei 868 MZipato ZipatileHz. Im Vergleich zu anderen Technologien setzt die Kommunikation des Unternehmens Z-Wave auf ein offenes Protokoll. Dadurch sind unterschiedliche Hersteller und ihre Geräte kompatibel und für den Nutzer leichter zu kombinieren. Die einzelnen Geräte leiten in einem Netzwerk die Signale an das nächste weiter und funktionieren untereinander als Repeater ohne Zwischenstecker und mit hoher Funkreichweite.

Das sorgt für eine Stabilität des Smart Home Netzes. Dieses Prinzip ist als Mesh-Network oder auf Deutsch als Netzvermaschung bekannt. Eine Weiterentwicklung ist der Z-Wave Plus Standard. Dieser ist abwärtskompatibel, hat eine höhere Bandbreite und eine Funkreichweite von mindestens 40 Metern und ermöglicht längere Batterielaufzeiten.

Installation und Anwendung

Z-Wave ermöglicht, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren. Dieser Vorteil zeigt sich vor allem in einem Smart Home, in dem Anwender diverse Geräte (beliebtestes Beispiel das Thermostat) zu einer intelligenten Steuerung des Hauses nutzen. Im Bereich Smart Home gibt es verschiedene Anbieter. Wer die Geräte unterschiedlicher Hersteller individuell kombinieren möchte, stößt auf die Schwierigkeit, dass die einzelnen Produkte häufig nicht miteinander kompatibel sind.

Diese Problematik lösen Z-Wave-Geräte und sind dementsprechend im Smart Home im Einsatz. Sie decken alle Bereiche des smarten Wohnens wie smartes Heizen, Energiesparen oder smarte Sicherheit ab. Die Bandbreite umfasst Sensoren für die Türen und Fenster, Schalter, mit denen sich Geräte smart machen lassen und Steuerzentralen oder Controller.

Ob die smarten Geräte über W-LAN, Bluetooth, ZigBee oder Z-Wave kommunizieren, macht für den Nutzer eines Smart Home Systems zunächst keinen großen Unterschied. Die Installation erfolgt entsprechend den Anweisungen, die das jeweilige Handbuch zum Produkt enthält. Sie aktivieren das Gerät und je nach Hersteller verbindet es sich mit dem Netzwerk automatisch. Als Basis ist eine Zentrale nötig, die die entsprechenden Befehle sendet. Wer auf die Geräte von unterwegs zugreifen oder sie steuern will, verbindet die Zentrale mit dem heimischen Router. Die einzelnen Geräte sind jeweils batterie- oder strombetrieben. Bei Z-Wave bietet die Netzvermaschung den Vorteil, dass alle Geräte ein Signal weiterleiten.

Das erhöht die Reichweite. Das gilt jedoch nur so lange, wie das Gerät aktiv ist. Befindet es sich im Stand-by- oder Ruhemodus, leitet es keZipato Zipatileine Signale weiter. Wer beispielsweise einen großen Wohnbereich mit Geräten abdecken und smart steuern möchte, braucht gegebenenfalls einen Verstärker. Das ist sinnvoll, wenn die Geräte sich weit entfernt von anderen Komponenten oder der Zentrale befinden, wie Wassermelder im Keller.

Sie haben die Möglichkeit, in einem Netzwerk bis zu 230 Geräte miteinander zu verbinden. Die einzelnen Geräte lassen sich automatisieren, fernsteuern oder Sie erstellen Szenen, die bei bestimmten Auslösern ablaufen. Abgesehen vom Festlegen von Reaktionen über die Zentrale, ist es möglich, die Geräte zu sogenannten Assoziationsgruppen zu ordnen: Das ist bei Bewegungsmelder und Sirenen oder Temperatursensoren und Thermostaten sinnvoll. Der Bewegungsmelder löst dann bei einer entsprechenden Situation die Sirene aus oder der Sensor drosselt das Thermostat. Wenn Sie die Geräte aufstellen, ist wie bei anderen Funk empfangenden Produkten darauf zu achten, dass sie nicht direkt neben Metallflächen stehen.

Was sind die Vorteile von Z-Wave?

Smarte Geräte, die auf dem Funkstandard Z-Wave basieren, bieten diverse Vorteile:Zipato Zipatile

  • Sie kommunizieren drahtlos.
  • Sie sind beliebig erweiterbar.
  • Sie sind sicher und die Verbindung untereinander ist stabil.

Der Vorteil einer Verbindung via Funk im Smart Home liegt darin, dass Sie keine umfangreichen Verkabelungen oder Baumaßnahmen für die Einrichtung vorzunehmen haben. Damit eignen sich solche Geräte für Einsteiger. Ohne große Umbaumaßnahmen machen Sie einzelne Wohnbereiche oder die gesamte Wohnung smart. Zugleich ist dieser Punkt für Mieter wichtig. In einer Mietwohnung sind umfangreiche Baumaßnahmen ohne Erlaubnis des Vermieters nicht erlaubt. Je nach Gerät ist eine Stromquelle notwendig.

Der wesentliche Nutzen, den Käufer aus Geräten mit diesem Standard ziehen, ist, dass es sich um ein offenes System handelt. Im Gegensatz zu Smart Home Systemen, die auf eine proprietäre, also herstellereigene Kommunikation der Geräte untereinander setzen, lassen sich Z-Wave Komponenten unterschiedlicher Hersteller kombinieren. Dieses offene System ermöglicht Herstellern sich zertifizieren zu lassen, sodass das Angebot an smarten Geräten wächst. Das verbindende Element der unterschiedlichen Anbieter ist ihre Beteiligung an der Z-Wave Alliance.

Mit der entsprechenden Zertifizierung erhalten Nutzer die Information, dass die Komponenten in der Lage sind, zusammenzuarbeiten. Diese Kompatibilität der Geräte ist unabhängig von Vermittlerstellen und Gateways: Die Einbindung der einzelnen Sensoren und Aktoren in ein Smart Home erfolgt über eine gemeinsame Zentrale.

Die Netzvermaschung bietet den Pluspunkt, dass die Kommunikation der Geräte untereinander stabil abläuft. Jedes einzelne Gerät bildet einen Knoten des Netzes und leitet die Signale der Zentrale weiter. Alle aktiven Geräte empfangen und senden die Signale. Das sorgt für Stabilität im Netzwerk und erhöht die Reichweite. Die entsprechenden Befehle wie beispielsweise das Entriegeln des Türschlosses oder Aktivieren der Bewegungsmelder läuft über eine Zweiwegkommunikation ab. Sie beruht darauf, dass die Zentrale ein entsprechendes Signal enthält, ob der Befehl beim Gerät ankommt und die entsprechende Reaktion hervorruft. Diese bidirektionale Kommunikation führt dazu, dass sich der Z-Wave Standard für den Bereich Smart Home Sicherheit eignet. Zusätzlich lässt sich eine Sicherheitsmeldung aktivieren, die bei auftretenden Störungen den Nutzer benachrichtigt.

Die Z-Wave Alliance betont, dass ihr Standard das führende Smart Home Funksystem mit Hunderten beteiligten Herstellern sei und die größte Produktauswahl habe. Dennoch ist eines zu beachten: Die Frequenzen amerikanischer oder asiatischer Hersteller sind nicht automatisch identisch mit denen europäischer. Im europäischen Raum und im Großteil Afrikas und Asiens läuft Z-Wave auf der Frequenz von 868 MHz. Nordamerikanische Produkte verwenden 908 MHz. Das bedeutet, dass vor der Benutzung amerikanischer Geräte beispielsweise zunächst zu prüfen ist, ob sich die Komponente in das heimische Smart Home integrieren lässt.

Heimautomatisierung mit Z-Wave

Wer sich für smarte Geräte interessiert, die via Z-Wave kommunizieren, stößt auf eine breite Produktpalette. Von Devolo, D-Link bis Fibaro stehen Nutzern einzelne Geräte oder komplette Smart Home Systeme zur Verfügung. Diese sind mit anderen Geräten oder Systemen kombinierbar. Devolo bietet beispielsweise smarte Thermostate, die sich über eine herstellereigene Zentrale steuern oder in ein schon bestehendes Netzwerk einbinden lassen. Der deutsche Hersteller COQON setzt auf den Z-Wave Funkstandards und proprietäre Kommunikationswege wie Q-Wave.Zipato Zipatile

Die Fibaro SmartHome Lösung bietet Produkte, die auf dem Z-Wave Standard beruhen. Das Home Center dient als Zentrale und ermöglicht die Einbindung diverser smarter Geräte. Wer eine Fibaro-Zentrale hat, lernt Geräte von anderen Anbietern über diese an. Über die Fernbedienung Key Fob lassen sich nach erfolgreicher Einbindung zusätzlich Geräte steuern, die nicht über Z-Wave kommunizieren. Dazu gehören beispielsweise die smarten Lampen von Philips Hue. Fibaro Zwischenstecker ermöglichen es, klassische Geräte smart zu machen. Die Steuerung der smarten Geräte erfolgt über die jeweilige Zentrale und per Herstellerapp. Abgesehen von der App ist zugleich eine Sprachsteuerung über Sprachassistenten wie Siri und Alexa möglich.

Bei der Einrichtung Ihres Smart Homes haben Sie die Wahl: Hersteller wie Fibaro bieten komplette Smart Home Lösungen an, die auf der eigenen Zentrale beruhen. Ebenso besteht die Möglichkeit, nur einzelne Geräte oder Komponenten der Hersteller zu nutzen. Eine weitere Alternative bietet sich für technisch Interessierte, die ihr Smart Home selbst programmieren möchten. Dazu gehören beispielsweise die Software Home Assistant, FHEM oder Z-Way zum Steuern der Geräte. Mit diesen lassen sich Szenen programmieren oder unterschiedliche Zeitabläufe einstellen. Wer auf eine Zentrale durch einen Hersteller verzichtet, braucht einen Ersatz für diese. Die Funktion eines Controllers übernehmen Computer. Diese sind dann mit einer entsprechenden Software und beispielsweise einem Z-Wave-Stick auszustatten.

Smarte Z-Wave Produkte kaufenZipato Zipatile

Die Vorteile von Z-Wave Geräten im Smart Home sind deren Stabilität und Kompatibilität. Wer sein Haus oder seine Wohnung smart einrichtet, findet bei einzelnen Herstellern und Online-Shops eine große Auswahl an Produkten. Der Pluspunkt ist, dass sich die zertifizierten Produkte frei kombinieren lassen. Dennoch empfiehlt es sich, vorab zu prüfen, ob die gewünschten Geräte untereinander kompatibel sind. Auch wenn das entsprechende Produkt zertifiziert ist, bedeutet das nicht, dass alle Funktionen in Kombination mit herstellerfremden Geräten zur Verfügung stehen. Die grundsätzlichen Funktionen und Kompatibilität mit anderen Geräten sind jedoch durch die Zertifizierung abgedeckt.

Die Zentrale als Steuereinheit ist eine Grundvoraussetzung, die es zu erfüllen gilt. Sie steuert die einzelnen Komponenten. Für Einsteiger in das Thema Smart Home und technische Laien ist es ratsam, auf Starterpakete oder Zentralen von Herstellern zurückzugreifen. Diese bieten mit Handbüchern und Support einen einfachen Einstieg. Planen Sie zusätzlich Ihre smarten Geräte per App auf dem Smartphone oder Tablet von unterwegs zu steuern? Dann achten Sie darauf, dass die gewählte Zentrale eine Verbindung zum Internet oder dem heimischen WLAN ermöglicht. Wer sich individuell seine smarten Geräte zu einem System zusammensetzen möchte, profitiert von der Offenheit des Z-Wave Standards. Achten Sie jedoch beim Kauf darauf, dass die zertifizierten Produkte auf der dem deutschen Markt entsprechenden Funkfrequenz senden. Eine Auswahl an unterschiedlichen Z-Wave Produkten und Beratung finden Sie auf sicherheitstechnik-experten.de

Zuletzt angesehen